Parkschaden
Ein Parkschaden ist keine Seltenheit und entsteht meist beim Ein- oder Ausparken, wenn ein Auto ein anderes Fahrzeug beschädigt.
Ein Parkschaden ist keine Seltenheit und entsteht meist beim Ein- oder Ausparken, wenn ein Auto ein anderes Fahrzeug beschädigt. Typische Ursachen sind Unaufmerksamkeit, enge Parklücken oder unübersichtliche Parkplätze.ktion des Fahrzeugs zu beeinträchtigen.
Parkschaden – Auf einen Blick
| Nr. | Thema | Beschreibung |
|---|---|---|
| 1. | Definition | Ein Parkschaden entsteht, wenn ein Schaden an einem geparkten Auto durch eine andere Person verursacht wird. Typische Szenarien sind enge Parkplätze oder Parkgaragen, typische Schäden sind Lackkratzer oder Dellen. |
| 2. | Pflichten des Verursachers | Verursacher müssen am Unfallort des Parkschadens warten (15–30 Minuten) oder die Polizei informieren. Ein Zettel an der Windschutzscheibe reicht nicht und kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. |
| 3. | Schaden melden | Entdecken Sie einen Parkschaden an Ihrem Auto, muss der Schaden unverzüglich bei der Versicherung gemeldet werden. Bei Fahrerflucht ist eine Anzeige bei der Polizei notwendig, um den Schaden über die Kaskoversicherung regulieren zu lassen. |
| 4. | Versicherung | Die Kfz-Haftpflicht deckt Schäden am fremden Fahrzeug ab. Bei einem Parkrempler durch Unbekannte greift in der Regel die Kaskoversicherung, jedoch mit Selbstbeteiligung. |
Wann spricht man von einem Parkschaden?
Ein Parkschaden liegt dann vor, wenn ein Schaden an Ihrem geparkten Auto durch eine andere Person verursacht wird. Typischerweise passiert dies auf Parkplätzen oder in Parkgaragen – etwa in Einkaufszentren oder Supermärkten. Zwar sollte man meinen, dass Ausstattungen wie Parksensoren oder Rückfahrkameras Parkschäden verhindern, in der Realität stimmt das aber leider nur zum Teil.
Ein solcher Parkschaden führt gewöhnlich zu kleineren Lack- oder Karosserieschäden: Eine Schramme, Delle oder ein Kratzer sind typische Schäden. Aber auch auf Straßen kann es zu Parkschäden kommen, z.B., wenn ein fahrendes Auto ein parkendes Auto streift. Hier sind die Schäden am Fahrzeug meist gravierender.
Übrigens: Wenn Sie beim Parken Ihr eigenes Fahrzeug beschädigen, etwa weil Sie versehentlich einen Pfosten gestreift haben, spricht man nicht von einem Parkschaden. In diesem Fall spricht man von einem Kollisionsschaden.
Welche Versicherung zahlt beim Parkschaden?
Im Falle eines selbst verursachten Parkschadens ist Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung zuständig. Diese reguliert den Schaden am fremden Fahrzeug. Bei einem an Ihrem Auto verursachten Parkschaden kommt es darauf an, ob Sie den Verursacher ermitteln können.
Ist der Fahrer nicht auffindbar, bleiben Sie unter Umständen auf den Kosten sitzen. Das ist ärgerlich, aber es gibt eine Lösung: Mit einer Kaskoversicherung sind Sie abgesichert. Sie übernimmt Parkschäden, bei denen der Verursacher nicht festgestellt werden kann. Allerdings müssen Sie in diesem Fall die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen.
Je nach Schadensumfang kann ein Parkschaden mit kostengünstigen Reparaturmethoden wie Smart Repair behoben werden. Bei größeren Beschädigungen (z.B. tiefe Kratzer) sind jedoch oft aufwendigere Karosserie- oder Lackierarbeiten erforderlich.
Richtig reagieren bei einem Parkschaden am eigenen Auto
Wenn Sie zu Ihrem Auto kommen und einen Parkschaden entdecken, heißt es erst einmal Ruhe bewahren. Die nächsten Schritte hängen jetzt davon ab, ob der Verursacher identifizierbar ist oder nicht.
Vielleicht haben Sie Glück, Ihr Unfallgegner hat ein ehrliches Gewissen und einen Zettel hinterlassen oder wartet sogar am Unfallort. Dann wird seine Versicherung den Schaden an Ihrem Auto übernehmen.
Ist dies nicht der Fall und der Unfallverursacher hat Fahrerflucht begangen, sollten Sie den Schaden unverzüglich melden. Gehen Sie zur nächsten Polizeidienststelle und erstatten Sie dort Anzeige gegen Unbekannt. Vor allem, wenn Sie den Schaden über die Kaskoversicherung regulieren lassen möchten, ist dies zwingend nötig.
Parkschaden selbst verursacht – Das sollten Sie tun
Wenn Sie selbst ein anderes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken beschädigt haben, ist es wichtig, dass Sie anschließend am Unfallort bleiben. Man geht in der Regel davon aus, dass etwa 15 bis 30 Minuten Warten angemessen sind. Taucht der Besitzer nicht auf, sind Sie verpflichtet, die Polizei zu verständigen. Die Beamten werden den Unfall aufnehmen und den Vorfall dokumentieren. Erst dann können Sie sich von der Unfallstelle entfernen.
Achtung: Anders als häufig angenommen reicht es nicht aus, einfach einen Zettel mit Ihren Daten zu hinterlassen. Auch das zählt als unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und kann ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Neben Geldstrafen kann das auch zu Problemen mit der eigenen Versicherung führen. Diese kann die Regulierung des Schadens dann mitunter ablehnen.
Falls es Zeugen gibt, die den Unfall gesehen haben, können Sie ihre Kontaktdaten notieren. Das kann später als Beweismittel verwendet werden. Im Anschluss sollten Sie den Schaden Ihrer Kfz-Versicherung melden.
Parkschaden richtig und unkompliziert abwickeln
Ein Parkschaden ist bereits unangenehm genug. Im Nachgang sollten Sie sich nicht auch noch mit eventuellem Ärger und Stress mit der Versicherung aufhalten müssen. An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Wir sind Ihr Partner im Schadenfall und kümmern uns um alles – inklusive Kommunikation und Verrechnung mit der Versicherung.
Mit Kfz-Pflaster profitieren Sie von den folgenden Vorteilen:
- Reduzierter Selbstbehalt: Nutzen Sie unseren Service, sparen Sie in jedem Schadensfall 100 Euro an Selbstbehalt – unabhängig davon, bei welcher Versicherung Sie sind.
- Kostenloses Ersatzfahrzeug: Während der gesamten Reparaturdauer stellen wir Ihnen einen kostenlosen Leihwagen zur Verfügung, damit Ihr Alltag uneingeschränkt weiterläuft.
- Bequemer Hol- und Bringservice: Auf Wunsch holen wir Ihr Fahrzeug im Falle eines Parkschadens bei Ihnen ab, bringen es in die Werkstatt und liefern es nach der Reparatur wieder zurück. Dieser Hol- und Bringservice ist für Sie vollkommen kostenfrei!
- Zertifizierte Werkstätten: Unser Netzwerk umfasst ausschließlich zertifizierte Fach- und Meisterbetriebe. Ihr Fahrzeug wird mit Originalteilen repariert, sodass die Herstellergarantie in jedem Fall erhalten bleibt.
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Häufige Fragen und Antworten
Was ist zu tun bei einem Parkschaden?
Haben Sie einen Parkschaden verursacht, sind Sie verpflichtet, eine angemessene Zeit am Unfallort auf den Besitzer des beschädigten Fahrzeugs zu warten. Ist der Geschädigte nicht auffindbar, müssen Sie den Schaden danach unverzüglich der Polizei melden. Ein Zettel an der Windschutzscheibe reicht nicht aus und kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Bis wann muss man einen Parkschaden melden?
Verursachen Sie einen Parkschaden, müssen Sie ihn unverzüglich melden. Ist der Geschädigte nicht auffindbar, warten Sie 15 bis 30 Minuten und informieren Sie die Polizei. Ein unerlaubtes Entfernen gilt als Fahrerflucht und ist strafbar.
Sind Sie selbst betroffen, melden Sie den Schaden möglichst umgehend der Versicherung. Bei Fahrerflucht ist eine Anzeige bei der Polizei erforderlich, um eine Regulierung über die Kasko zu ermöglichen.
Parkschaden selbst verursacht: Diese Pflichten haben Sie
Wenn Sie beim Ein- oder Ausparken selbst einen Schaden an einem fremden Fahrzeug verursachen, sind Sie in Österreich gesetzlich verpflichtet, angemessene Zeit auf den Geschädigten zu warten. Ist niemand vor Ort, müssen Sie sich unverzüglich um die Feststellung Ihrer Person kümmern, etwa durch Verständigung der nächsten Polizeidienststelle. Ein bloßer Zettel mit Telefonnummer an der Windschutzscheibe reicht rechtlich nicht aus, um sich von dieser Pflicht zu befreien - er kann aber als zusätzliche Geste sinnvoll sein, solange gleichzeitig die Polizei informiert wird.
Wird der Vorfall nicht gemeldet und der Geschädigte findet den Verursacher nicht, kann dies als Fahrerflucht (Verkehrsunfall mit Sachschaden ohne Meldung) gewertet werden und strafrechtliche sowie versicherungsrechtliche Folgen nach sich ziehen, etwa den Verlust des Versicherungsschutzes für den eigenen Schaden. Halten Sie daher am besten sofort Ort, Zeit, Kennzeichen des beschädigten Fahrzeugs und den Sachverhalt schriftlich fest und fotografieren Sie die Situation, bevor Sie die Polizei rufen.
Welche Versicherung zahlt, wenn ich selbst schuld bin?
Haben Sie als Verursacher einen fremden Parkschaden angerichtet, übernimmt in der Regel Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am anderen Fahrzeug. Der Schaden am eigenen Auto wird davon nicht erfasst - hierfür greift, je nach Vertrag, nur eine bestehende Kaskoversicherung, oft mit Selbstbehalt.
Nach einer gemeldeten Schadenszahlung ist in vielen Verträgen mit einer Rückstufung im Bonus-Malus-System zu rechnen, wodurch die Prämie für die Folgejahre steigen kann. Bei kleineren Schäden kann es daher günstiger sein, den Schaden zunächst selbst zu bezahlen und die Versicherung nicht in Anspruch zu nehmen - eine Entscheidung, die im Einzelfall mit dem eigenen Versicherer oder einem Sachverständigen abgewogen werden sollte.
Parkschaden selbst verursacht: Welche Pflichten gelten in Österreich
Wer beim Ein- oder Ausparken das Fahrzeug eines anderen beschädigt, ist nach § 4 StVO zur Anhaltung und Meldung verpflichtet. Das gilt unabhängig von der Schadenshöhe, auch bei einem kleinen Kratzer im Lack. Ist der Halter oder Lenker des beschädigten Fahrzeugs nicht auffindbar, muss eine angemessene Zeit gewartet werden, in der Praxis wird meist von rund 15 Minuten ausgegangen. Danach besteht die Pflicht, den Vorfall unverzüglich der nächsten Polizeidienststelle zu melden.
Ein Zettel mit Namen und Telefonnummer hinter dem Scheibenwischer ersetzt die Meldepflicht bei der Polizei nicht vollständig, wird in der Praxis aber oft als ausreichend angesehen, wenn eine Kontaktaufnahme dadurch tatsächlich möglich ist. Sinnvoll sind vollständige Kontaktdaten, Kennzeichen des eigenen Fahrzeugs, Datum, Uhrzeit und ein Foto der Schadenstelle als Nachweis der eigenen Kooperationsbereitschaft.
Wer sich unerlaubt vom Unfallort entfernt, riskiert eine Verwaltungsstrafe wegen Fahrerflucht und bei höherem Schaden auch ein Strafverfahren wegen im Stich Lassens eines Verletzten oder Sachbeschädigung. Zusätzlich drohen Führerscheinentzug und der Verlust des Versicherungsschutzes für den eigenen Schaden, wenn die Fahrerflucht nachträglich bekannt wird.
Eigene Versicherung informieren oder selbst bezahlen?
Bei einem selbst verursachten Parkschaden übernimmt in der Regel die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am fremden Fahrzeug, da diese ausschließlich für Schäden Dritter aufkommt. Wichtig ist die zeitnahe Meldung an die eigene Versicherung, üblicherweise innerhalb weniger Tage nach dem Vorfall, auch wenn der Geschädigte selbst noch keinen Kontakt aufgenommen hat.
Eine Schadensmeldung an die Haftpflichtversicherung kann sich je nach Vertrag auf den Schadenfreiheitsrabatt auswirken und zu einer Rückstufung führen. Bei sehr geringen Reparaturkosten kann es daher wirtschaftlich sinnvoller sein, den Schaden direkt mit dem Geschädigten zu regulieren, statt die Versicherung einzuschalten. Eine verbindliche Einschätzung, ob sich die Meldung lohnt, sollte im Einzelfall mit der eigenen Versicherung oder einem Schadenexperten abgeklärt werden.
Parkschaden ohne Verursacher: Das schreibt die StVO in Österreich vor
Wer beim Ein- oder Ausparken ein fremdes Fahrzeug beschädigt, muss laut § 4 StVO sofort anhalten und den Geschädigten oder eine anwesende Person verständigen. Ist niemand vor Ort, reicht ein Zettel mit Kontaktdaten am Fahrzeug in der Regel nicht aus, um straffrei zu bleiben.
Wird der Verursacher nicht ermittelt oder ist er flüchtig, besteht die Pflicht, den Vorfall unverzüglich, spätestens aber binnen 48 Stunden, der nächsten Polizeidienststelle zu melden. Wer diese Meldung unterlässt, riskiert eine Anzeige wegen Fahrerflucht, auch wenn der Schaden nur gering ist.
Für den Geschädigten gilt: Fotos vom Schaden, vom Standort und von möglichen Kratzspuren an anderen Fahrzeugen dokumentieren, sowie prüfen, ob Zeugen oder Überwachungskameras (z. B. am Parkhaus) den Vorfall aufgezeichnet haben.
Kostenübernahme und Versicherung bei Parkschäden
Ist der Verursacher bekannt, zahlt in der Regel dessen Kfz-Haftpflichtversicherung den entstandenen Schaden am fremden Fahrzeug, unabhängig vom eigenen Kaskoschutz. Der Geschädigte muss dabei keinen Selbstbehalt tragen.
Bleibt der Verursacher unbekannt, greift je nach Vertrag nur die eigene Kaskoversicherung, sofern eine Vollkaskoversicherung mit entsprechendem Baustein abgeschlossen wurde, meist inklusive Selbstbehalt. Ohne Kaskoschutz bleibt der Geschädigte in diesem Fall häufig auf den Kosten sitzen.
Für die Schadensregulierung empfiehlt sich eine zeitnahe Meldung an die eigene Versicherung sowie, bei Unklarheiten zur Deckung, eine Rücksprache mit einem unabhängigen Schadensmanagement, um unnötige Selbstbehalte oder Rückstufungen im Bonus-Malus-System zu vermeiden.
Was tun bei einem Parkschaden? Ablauf Schritt für Schritt
Wer als Verursacher ein geparktes Fahrzeug beschädigt, ist gesetzlich verpflichtet, unverzüglich alles Zumutbare zur Feststellung des Sachverhalts beizutragen. Ist der Fahrzeughalter nicht vor Ort, muss der Schaden umgehend der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden – ein einfacher Zettel unter dem Scheibenwischer reicht rechtlich nicht aus, ist aber in der Praxis eine sinnvolle erste Geste und ersetzt die Meldepflicht nicht.
Für Geschädigte gilt: Zuerst den Schaden mit Fotos aus mehreren Winkeln dokumentieren, Kennzeichen des möglichen Verursachers sowie Zeugen notieren und, falls kein Zettel hinterlassen wurde, ebenfalls die Polizei verständigen. Erst danach sollte die Reparatur bzw. die Schadenmeldung an die Versicherung erfolgen, damit die Schadenhöhe nachvollziehbar bleibt.
Wer zahlt bei einem Parkschaden – Haftung und Versicherung in Österreich
Kann der Verursacher ermittelt werden, übernimmt in der Regel dessen Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am geparkten Fahrzeug, sofern die Schuldfrage eindeutig ist. Bleibt der Verursacher unbekannt, springt je nach Vertrag eine bestehende Kaskoversicherung des Geschädigten ein, meist jedoch mit Selbstbehalt.
Wird die Unfallflucht nachträglich bekannt (z. B. durch Zeugen oder Kennzeichenreste), kann der Vorfall auch im Nachhinein noch bei der Polizei angezeigt werden. Wichtig ist, dass Fahrerflucht nach einem Parkschaden in Österreich als Verwaltungsübertretung bzw. bei höherem Schaden sogar strafrechtlich verfolgt werden kann.
Parkschaden selbst verursacht: Das ist jetzt zu tun
Wer beim Ein- oder Ausparken selbst einen Schaden an einem fremden Fahrzeug verursacht, ist in Österreich zur Wartepflicht verpflichtet. Das bedeutet, Sie müssen am Unfallort warten, bis der Geschädigte oder Fahrzeughalter erscheint, um die Unfalldaten auszutauschen. Ist niemand vor Ort, gilt eine angemessene Wartezeit, die sich nach den Umständen richtet, in der Regel jedoch nicht nur wenige Minuten umfasst.
Kann der Halter trotz Wartens nicht erreicht werden, ist es nicht ausreichend, nur einen Zettel mit Kontaktdaten an der Windschutzscheibe zu hinterlassen. Nach ständiger Rechtsprechung in Österreich muss zusätzlich unverzüglich die nächste Polizeidienststelle verständigt werden, wenn der Geschädigte nicht persönlich erreicht werden konnte. Nur diese Kombination aus Zettel und Meldung erfüllt die gesetzliche Pflicht und schützt vor dem Vorwurf der Fahrerflucht.
Rechtliche Folgen und Versicherung bei selbst verursachtem Parkschaden
Ein selbst verursachter Parkschaden fällt rechtlich unter die allgemeinen Bestimmungen zur Wartepflicht und Meldepflicht nach der Strassenverkehrsordnung. Wird diese verletzt, drohen neben einer Verwaltungsstrafe auch strafrechtliche Konsequenzen wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht bei Fahrerflucht, selbst wenn der Sachschaden objektiv gering ist.
In der Regel übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers den Schaden am fremden Fahrzeug, da es sich um einen typischen Fall der gesetzlichen Haftpflicht handelt. Der Schaden am eigenen Fahrzeug wird davon jedoch nicht erfasst, hierfür ist je nach Vertrag eine bestehende Kaskoversicherung erforderlich. Meldet der Verursacher den Schaden korrekt und zeitnah, wirkt sich dies in der Regel positiv auf eine spätere Regressforderung oder straf- beziehungsweise verwaltungsrechtliche Bewertung aus.
Häufige Fragen
Muss ich einen selbst verursachten Parkschaden der Polizei melden?
Ja, wenn Sie den Geschädigten nicht antreffen und keine Feststellung Ihrer Person vor Ort möglich ist, sind Sie verpflichtet, den Vorfall unverzüglich der nächsten Polizeidienststelle zu melden, um sich nicht dem Vorwurf der Fahrerflucht auszusetzen.
Reicht ein Zettel an der Windschutzscheibe bei einem selbst verursachten Parkschaden?
Ein Zettel allein befreit rechtlich nicht von der Meldepflicht. Er kann zusätzlich hinterlassen werden, ersetzt aber nicht die Verständigung der Polizei, wenn der Geschädigte nicht persönlich informiert werden kann.
Was passiert, wenn ich einen selbst verursachten Parkschaden nicht melde?
Wird der Vorfall nicht gemeldet, kann dies strafrechtlich als Verkehrsunfallflucht gewertet werden und in der Regel auch den Versicherungsschutz für den eigenen Fahrzeugschaden gefährden, je nach Vertragsbedingungen.
Muss ich einen Parkschaden melden, den ich selbst verursacht habe?
Ja, nach § 4 StVO besteht in Österreich bei jedem Verkehrsunfall mit Sachschaden eine Anhalte- und Meldepflicht, unabhängig davon, wie gering der Schaden ausfällt.
Was passiert, wenn ich nach einem selbst verursachten Parkschaden einfach wegfahre?
Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort gilt als Fahrerflucht und kann eine Verwaltungsstrafe, bei größeren Schäden auch ein Strafverfahren nach sich ziehen. Zusätzlich kann die eigene Versicherung die Leistung kürzen oder verweigern.
Zahlt meine Versicherung, wenn ich selbst schuld am Parkschaden bin?
In der Regel übernimmt die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am fremden Fahrzeug, der eigene Schaden ist davon jedoch nicht umfasst und müsste über eine Kaskoversicherung laufen, sofern vorhanden.
Wie lange muss ich am Unfallort warten, wenn der Geschädigte nicht da ist?
Es wird eine angemessene Wartezeit erwartet, in der Praxis meist rund 15 Minuten, danach ist der Vorfall unverzüglich der Polizei zu melden.
Was tue ich, wenn ich einen Parkschaden verursacht habe, aber niemand da ist?
Sie müssen laut StVO versuchen, den Geschädigten zu erreichen. Gelingt das nicht, ist der Vorfall unverzüglich, spätestens binnen 48 Stunden, bei der Polizei zu melden. Ein Zettel am Auto allein schützt nicht vor einer Anzeige wegen Fahrerflucht.
Zahlt meine Versicherung, wenn der Parkschaden-Verursacher nicht bekannt ist?
Das hängt vom eigenen Vertrag ab: In der Regel deckt nur eine Vollkaskoversicherung mit entsprechendem Baustein Schäden durch unbekannte Verursacher, meist abzüglich eines Selbstbehalts. Ohne Kaskoschutz bleibt der Schaden in solchen Fällen üblicherweise ungedeckt.
Wie lange habe ich Zeit, einen Parkschaden der Polizei zu melden?
Nach österreichischem Recht gilt eine Meldefrist von grundsätzlich 48 Stunden, wenn der Verursacher nicht ermittelt werden konnte oder die Verständigung vor Ort nicht möglich war.
Muss ich einen Zettel hinterlassen, wenn ich ein parkendes Auto beschädige?
Ja, wenn der Halter nicht auffindbar ist, besteht die Pflicht, den Vorfall unverzüglich der Polizei zu melden. Ein Zettel allein erfüllt diese gesetzliche Meldepflicht nicht, ist aber zusätzlich empfehlenswert.
Wie lange habe ich Zeit, einen Parkschaden zu melden?
Die Meldung an die Polizei bzw. an die Versicherung sollte ohne unnötige Verzögerung erfolgen, idealerweise noch am selben Tag, um Beweise und Ansprüche nicht zu gefährden.
Was passiert, wenn der Verursacher eines Parkschadens nicht gefunden wird?
In diesem Fall greift, je nach Vertrag, in der Regel die eigene Kaskoversicherung des Geschädigten, häufig abzüglich eines vereinbarten Selbstbehalts.
Wie lange muss ich warten, wenn ich einen Parkschaden verursacht habe und niemand da ist?
Eine gesetzlich fixe Frist gibt es nicht, es muss aber eine den Umständen angemessene Zeit gewartet werden. Danach ist ein Zettel zu hinterlassen und zusätzlich die Polizei zu verständigen, damit die Meldepflicht erfüllt ist.
Reicht ein Zettel mit meiner Telefonnummer aus?
Nein, ein Zettel allein genügt nach österreichischer Rechtsprechung nicht. Konnte der Geschädigte nicht persönlich erreicht werden, muss zusätzlich die nächste Polizeidienststelle informiert werden, sonst kann dies als Fahrerflucht gewertet werden.
Zahlt meine Versicherung, wenn ich selbst schuld an einem Parkschaden bin?
In der Regel deckt die Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am fremden Fahrzeug ab. Für den eigenen Fahrzeugschaden besteht Versicherungsschutz nur, wenn eine entsprechende Kaskoversicherung abgeschlossen wurde.